Schiffer - Fischer - Spitzensportler

Unsere Besuchergruppe in der Empacher-WerftWerksbesichtigung und Stadtführung in Eberbach am 9. 11. 2018

Der Neckar verhilft Eberbach nicht nur zu touristischer Attraktivität. Schon immer hatten viele Einwohner beruflich direkt mit dem Fluss zu tun.

Ein modernes Beispiel ist die Firma Empacher, die sich auf Rennruderboote spezialisiert hat.

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Bericht von der Dämmerungsfahrt 5. 10. 18

Durch den Industriehafen mit der „Kurpfalz”

Bei herrlichem Wetter startete die diesjährig letzte Bootstour des Vereins Rhein-Neckar-Industriekultur vom Anleger der MS Kurpfalz an der Kurpfalzbrücke. In bewährter Weise steuerte Kapitän Robert Schneider sein Schiff zu dieser beeindruckenden Fahrt in den Abend.

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Wassertürme und Wasserwege

Eingang zur Ausstellung, Foto Thommy Mardoin der Metropolregion Rhein-Neckar

So der Titel einer Fotoausstellung, die der Verein Rhein-Neckar-Industriekultur e.V. im Mannheimer Technoseum organisiert hat.
 250 interessierte Personen waren es wohl, die der Leiter des Technoseums, Prof. Dr. Hartwig Lüdtke, zur Vernissage mit launigen Worten begrüßen konnte.

19 Fotografinnen und Fotografen nähern sich dem Thema in unterschiedlicher Weise. Zu sehen sind 59, teilweise großformatige Bilder von hoher Ausdrucksstärke, wie die Journalistin Annika Wind in ihrer Einführungsansprache sehr treffend bemerkte.

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Eisenschmelz und Kupferschmelz in Winnweiler

Bericht von der Führung am 7. 9. 2018

1742 legte die Hugenottenfamilie Guinand (später Gienanth) an diesen beiden Standorten in Winnweiler (Nordpfalz), die mit Erzen, Wasser und Holz über wichtige natürliche Ressourcen verfügten, den Grundstein für ihr späteres Eisenhüttenimperium.

Die Eisenschmelz

Die Eisenschmelz wird 1742 von Niclas Guinand erbaut mit Hochofen, Großhammer, Gießerei, Arbeiterwohnungen, sowie das im Mittelpunkt stehende dreiflügelige Herrenhaus mit Park. Die Bauweise des Herrenhauses mit großem Ehrenhof knüpft an barocke Schloßbautraditionen an. Ein quadratischer Turm mit Uhr und Glocke "krönt" das zweieinhalbgeschossige Gebäude.

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Streifzug durch den Hemshof

Erklärung am Modell, Foto U. ThomasBericht über die Führung am 9. 8. 2018

Ob Altstadt, Kiez oder Multikulti-Viertel: wie auch immer man den Hemshof bezeichnen möchte, nirgendwo sonst kann man mehr Flair aus Geschichte und Gegenwart der Industriestadt Ludwigshafen spüren als hier. Und wer könnte es besser auf urige und ungeschminkte Art vermitteln als Bernhard Wadle-Rohe?

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Letzte Zeugen der Wormser Lederindustrie

Besuchergruppe im Treppenhaus, Foto Barbara RitterBericht von der Führung am 24. 7. 2018

Industrielle Zeugnisse der großen Lederwerke von Worms gibt es nur noch ganz wenige. Dazu gehört der Verwaltungsbau von Doerr und Reinhart aus den 1920er Jahren, der heute vom Landesbetrieb Worms genutzt wird. Dank der Großzügigkeit des Amtsleiters Bernhard Knoop konnte Helmut Denschlag vom Altertumsverein und Lederarbeiterverein den rund 30 Gästen direkt vor Ort vieles ganz anschaulich zeigen und erklären.

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NEUE OBJEKTE:


Kunst am Tank von Carsten Kruse (Foto Ritter 2018)Alkoholraffinerie Berkel in LU-Rheingönheim

Seit 1972 ist die Berkel AHK Gruppe in Rheingönheim ansässig, zuvor im Westend von Ludwighafen, aber sie hat eine Firmentradition, die bis 1847 reicht.  Schon weithin sichtbar sind ein bunt bemalter großer Tank und ein hoher Fabrikschornstein.

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Hochwassermarkierung am FährhausEhem. Fährhaus Feudenheim-Neuostheim (in MA)

Die Feudenheimer Fähre auf dem früheren Campingplatz Neuostheim war bis 1969 in Betrieb. Das ehemalige Fährhaus steht unter Denkmalschutz. Es ist jedoch sanierungsbedürftig und in seinem Bestand gefährdet. Es weist an dieser Stelle auf die bereits im Mittelalter bestehende Fährverbindung am Neckar hin.

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NACHMIETER GESUCHT


Flugblatt zum Rhenania-SpeicherDer Rhenania-Speicher am Eingang zum Industriehafen soll abgerissen werden – wenn sich kein Nachmieter/Käufer findet. Er ist ein wichtiges Zeugnis der Mannheimer Industriegeschichte.

Das 1911 von der Familie Hecht gebaute Getreidesilo war das modernste am ganzen Rhein. Sie machten damals die Rhenania-Speditionsgesellschaft zum führenden Unternehmen in Deutschland. Unter den Nazis wurde die jüdische Familie zwangsenteignet, überlebte allerdings den Holocaust.

Nach dem Krieg kamen die Hechts nach Mannheim zurück und entwickelten Rhenania zu einem der größten westeuropäischen Unternehmen in der Binnenschifffahrt.

Inzwischen gehört der Speicher der Rhenus- Gruppe. Nur Teile stehen unter Denkmalschutz. Ein Abriss wäre ein unwiederbringlicher Verlust.

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