Letzte Gelegenheit!

Stoewer-WappenStoewer Museum in Wald-Michelbach

Im Juli 2019 beendet das Stoewer Museum seine Tätigkeit in Wald-Michelbach nach über 17 Jahren. Alle Exponate der Ausstellung werden an das Muzeum Techniki (www.muzeumtechniki.eu) in Stettin übergeben. Dort wird die Ausstellung Ende September - Anfang Oktober wieder eröffnet.

Öffnungstermine:
Sonntag, 2. Juni  von 14.00 bis 17.00 Uhr
Sonntag, 7. Juli von 14.00 bis 17.00 Uhr  !! letztmals geöffnet !!

zum Museum: www.stoewer-museum.de
zum Objekt: www.rhein-neckar-industriekultur.de/objekte/stoewer-museum-wald-michelbach


Verleihung des «Mannheimer Stein»

Bericht von der Preisverleihung am 17. 3. 2019

Ein Stein – was fällt mir dazu ein? Meilenstein, Mühlstein - das geht schon eher in Richtung Industrie. Und jetzt „der Mannheimer Stein“! Herzlichen Dank ans Marchivum und an das MAB! Danke an Sie alle, dass Sie heute gekommen sind!

Unser Verein bekommt diesen Preis für die Dokumentation und Erforschung der Bau- und Architekturgeschichte unserer Stadt. Normalerweise denkt man da nicht zuerst an Industriebauten. Umso mehr freuen wir uns darüber, über eine Ehrung, die sonst vor allem Sponsoren galt. Die zum Ausdruck bringt, dass unsere Arbeit wertig ist...

Dankesrede von Barbara Ritter und zum Bilderalbum


Das Museums-Schiff muss bleiben!

Pressemeldung Rhein-Neckar-Industriekultur e.V.

Die Entscheidung, was mit dem Museums-Schiff an der Kurpfalz-Brücke geschehen soll, steht an. Dieses größte Ausstellungs-Stück des Technoseums ist ein Prachtexemplar und in seiner Art einmalig.

Wir appellieren an die Verantwortlichen, das Schiff zu erhalten und den Menschen in Mannheim weiter zugänglich zu machen. Der Raddampfer gehört zum Stadtbild. Und er wertet derzeit das Museumsufer auf. Dort sind außerdem ein historischer Kran und ein „Aalschocker“ aufgestellt. Damit ist das Museumsufer ein Zeugnis für die Bedeutung der Wasserwege für die Stadt.

Museums-Schiff, Foto Barbara Ritter

Der historische Raddampfer wurde 1929 auf einer Mainzer Werft gebaut. Als eines der wenigen Passagierschiffe übersteht es den 2. Weltkrieg unbeschadet. 1956 sinkt der Raddampfer nach einer Kollision auf dem Rhein, wird gehoben und grundlegend modernisiert. 1980 stellt das Ausflugsschiff seinen Betrieb ein. Inzwischen gehört der Raddampfer zum Technoseum. Ein Rundgang auf dem Schiff ist eine Reise durch die Geschichte der Binnenschifffahrt. Auch das Restaurant an Bord ist ein beliebter Treffpunkt. Wünschenswert wäre ein neues Ausstellungs-Konzept. Das Schiff steht unter Denkmalschutz.


Flott flussabwärts – Mannheim und die Flößerei

Neckar Mannheim - HolzstapelplatzBericht vom Vortrag am 30. 1. 2019

Die Flößerei ist zugegebenermaßen ein vorindustrielles Thema. Dennoch war das Interesse unserer Veranstaltung in Kooperation mit dem Marchivum am 30.1.2019 riesengroß. Rund 150 Gäste kamen zum überaus interessanten Vortrag der Kulturwissenschaftlerin Sabine Pich, die viele anschauliche Bilder präsentieren konnte...

Zum Bericht mit Bildern


Von Heinrich Lanz zu John Deere

Betriebsführung am 14. Januar 2019

Besuchergruppe, Foto A. SchrimpfBirol Koca, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender und Maike Heermann, Betriebsrätin und eine der wenigen Frauen in der Produktion, führen uns zunächst zum Heinrich-Lanz-Denkmal. Dieser begann 1888 mit dem Aufbau des Werkes auf dem Lindenhof und verlegte seine Produktion von der Schwetzingerstadt hierher. Damit schuf er die Grundlage für den heutigen Standort. Lanz produzierte den Bulldog und hat eine lange Tradition im Landmaschinen- und Traktorenbau. Am Lanzdenkmal sehen wir Stolpersteine, die an ermordete Mitglieder der Widerstandsgruppe um Georg Lechleiter erinnern...

Zum Bericht mit Bildern


NEUE OBJEKTE:


Kunst am Tank von Carsten Kruse (Foto Ritter 2018)Alkoholraffinerie Berkel in LU-Rheingönheim

Seit 1972 ist die Berkel AHK Gruppe in Rheingönheim ansässig, zuvor im Westend von Ludwighafen, aber sie hat eine Firmentradition, die bis 1847 reicht.  Schon weithin sichtbar sind ein bunt bemalter großer Tank und ein hoher Fabrikschornstein.

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Hochwassermarkierung am FährhausEhem. Fährhaus Feudenheim-Neuostheim (in MA)

Die Feudenheimer Fähre auf dem früheren Campingplatz Neuostheim war bis 1969 in Betrieb. Das ehemalige Fährhaus steht unter Denkmalschutz. Es ist jedoch sanierungsbedürftig und in seinem Bestand gefährdet. Es weist an dieser Stelle auf die bereits im Mittelalter bestehende Fährverbindung am Neckar hin.

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NACHMIETER GESUCHT


Flugblatt zum Rhenania-SpeicherDer Rhenania-Speicher am Eingang zum Industriehafen soll abgerissen werden – wenn sich kein Nachmieter/Käufer findet. Er ist ein wichtiges Zeugnis der Mannheimer Industriegeschichte.

Das 1911 von der Familie Hecht gebaute Getreidesilo war das modernste am ganzen Rhein. Sie machten damals die Rhenania-Speditionsgesellschaft zum führenden Unternehmen in Deutschland. Unter den Nazis wurde die jüdische Familie zwangsenteignet, überlebte allerdings den Holocaust.

Nach dem Krieg kamen die Hechts nach Mannheim zurück und entwickelten Rhenania zu einem der größten westeuropäischen Unternehmen in der Binnenschifffahrt.

Inzwischen gehört der Speicher der Rhenus- Gruppe. Nur Teile stehen unter Denkmalschutz. Ein Abriss wäre ein unwiederbringlicher Verlust.

Mehr zum Rhenania-Speicher
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