„Die Alkoholraffinerie”

Szenische Lesung in der Spritfabrik Berkel

Grafik BerkelAus dem Roman liest Susanne Berkel, die Tochter des Autors. Boris Ben Siegel und das Theater Oliv Mannheim lassen einige Szenen zum Leben erwachen: ein pfiffiger Krimi und lebhafte Milieustudien aus Ludwigshafen in den 1950er und 60er Jahren, musikalisch begleitet von Jochen Bauer und Gerhard Schwinn. Die LUcation „Leerguthalle“ bietet dabei den Ausblick auf Tanks und Fässer voller hochprozentigem Alkohol. Damit man versteht, was Destillation, Rektifikation und Absolutierung bedeuten, führt der jetzige Geschäftsführer Mathias Berkel kurz durch das Werk.

Donnerstag, 23. 8. 2018, 18:00 Uhr
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Über den Altrhein zur Xylon-Werft

Seemannsgarn rund um die Fähre Emma

Fähre "Emma"Motorentuckern, Wasserplätschern, ein Schwan. Sicher setzt Fährmann Fatmir Elshani über den Altrhein. Aber ist dahinten nicht gerade eine Nixe aufgetaucht?

Melanie Dennenmoser vom 'Figurentheater Händehoch' spinnt während der Überfahrt jede Menge Seemannsgarn. Lassen Sie sich verzaubern von der glitzernden Welt des Wassers und den Märchen rund um seine schillernde Bewohnerin.

Termine: 1. 9., 15:00 Uhr / 2. 9., 11:00 Uhr / 2. 9., 15:00 Uhr / 23. 9., 11:00 Uhr / 23. 9., 15:00 Uhr

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Letzte Zeugen der Wormser Lederindustrie

Besuchergruppe im Treppenhaus, Foto Barbara RitterBericht von der Führung am 24. 7. 2018

Industrielle Zeugnisse der großen Lederwerke von Worms gibt es nur noch ganz wenige. Dazu gehört der Verwaltungsbau von Doerr und Reinhart aus den 1920er Jahren, der heute vom Landesbetrieb Worms genutzt wird. Dank der Großzügigkeit des Amtsleiters Bernhard Knoop konnte Helmut Denschlag vom Altertumsverein und Lederarbeiterverein den rund 30 Gästen direkt vor Ort vieles ganz anschaulich zeigen und erklären.

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Der Landfried-Komplex in Heidelberg

Landfried-Komplex in Heidelberg, Foto Barbara RitterBericht von der Führung am 24. April 2018

Bernhard Hammes von der Firma P. J. Landfried Immobilien hat uns bei einem Rundgang durch den Komplex die Historie von der industriellen Nutzung über die erste Phase der Umwidmung bis zur heutigen Planung erläutert.

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Hochstraße Ludwigshafen

Bericht von der Führung am 6. April 2018

Hochstraße Ludwigshafen von unten Foto Barbara RitterDie erste Hochstraße (heute Süd) war 1959 noch eine Sensation in Europa. Bei der Hochstraße Nord - ebenfalls in den 1950er konzipiert, fertiggestellt 1981 – ist die Begeisterung bereits verflogen: die Verlegung des Hauptbahnhofs, enorme Folge-Kosten, auch durch bald notwenige Sanierung, und die „Unorte“ unter den Hochstraßen. Dr. Stefan  Mörz, Leiter des Stadtarchivs, zeigte noch mehr Verkehrsplanungen auf, die glücklicherweise nicht verwirklicht wurden, z.B. in der Heinigstraße. Weichen mussten auch etliche Industriebetriebe: z.B. Grünzweig und Hartmann, Benkieser und die Spritfabrik Berkel.

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NEUE OBJEKTE:


„Freischwimmer” im ehem. Hallenbad Nord in Lu

LuCation: ehem. Schwimmbecken, Löschwasserreserve mit KunstausstellungEinst ein „Geschenk“ der BASF an die Stadt Ludwigshafen, wird das 1956 eröffnete Hallenbad nach fast 50 Jahren geschlossen. 2018 ist das große Becken ein Löschwasserreservoir, die Umkleidekabinen und Sauna wurden zu einem Zentrum für Start-up-Unternehmen um – unter dem sinnigen Namen „Freischwimmer“.

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Kunst am Tank von Carsten Kruse (Foto Ritter 2018)Alkoholraffinerie Berkel in LU-Rheingönheim

Seit 1972 ist die Berkel AHK Gruppe in Rheingönheim ansässig, zuvor im Westend von Ludwighafen, aber sie hat eine Firmentradition, die bis 1847 reicht.  Schon weithin sichtbar sind ein bunt bemalter großer Tank und ein hoher Fabrikschornstein.

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Nachmieter gesucht

Flugblatt zum Rhenania-SpeicherDer Rhenania-Speicher am Eingang zum Industriehafen soll abgerissen werden – wenn sich kein Nachmieter/Käufer findet. Er ist ein wichtiges Zeugnis der Mannheimer Industriegeschichte.

Das 1911 von der Familie Hecht gebaute Getreidesilo war das modernste am ganzen Rhein. Sie machten damals die Rhenania-Speditionsgesellschaft zum führenden Unternehmen in Deutschland. Unter den Nazis wurde die jüdische Familie zwangsenteignet, überlebte allerdings den Holocaust.

Nach dem Krieg kamen die Hechts nach Mannheim zurück und entwickelten Rhenania zu einem der größten westeuropäischen Unternehmen in der Binnenschifffahrt.

Inzwischen gehört der Speicher der Rhenus- Gruppe. Nur Teile stehen unter Denkmalschutz. Ein Abriss wäre ein unwiederbringlicher Verlust.

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Presse zum Thema


Neujahrsempfang 2018

Vorstandsmitglied Veit Lennarz im Gespräch mit OB Dr. Peter KurzBeim Neujahrsempfang der Stadt Mannheim im Rosengarten

ging es am 6. Januar mit rund 9000 Gästen streckenweise ziemlich eng zu.

Gut 1000 Programmhefte unseres Vereins konnten wir unter das interessierte Publikum bringen. Am Stand führten wir viele gute Gespräche.

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