Energieversorgung

Objektgruppe ENERGIEVERSORGUNG


  • Ehemaliges Verwaltungsgebäude des Rheinischen Braunkohlensyndikats in Mannheim

    Fassade an der Otto-Beck-Straße (Foto: FB 61 Norbert Gladrow)

    Die Dreiflügelanlage aus rotem Klinkermauerwerk entstand 1922-23 nach Plänen des Architekten Martin Elsässer (1884-1957). Dessen Lebenswerk umfasst zahlreiche Wohnhäuser, Kirchen, Schulen, Bäder, Krankenhäuser und Verwaltungsbauten. Von 1920-1925 war er Leitender Direktor der Kunstgewerbeschule in Köln, von 1925-1932 Leiter des Frankfurter Hochbauamts.

  • Ehemaliges Elektrizitätswerk Rheinau

    Giebel nach Süden in kräftigen Farben (Foto Ritter 2010)

    Ungewöhnlich in der Farbe und mit einer reich verzierten neuromanischen Backsteinfassade steht der lang gestreckte Hallenbau des ehemaligen Elektrizitätswerks Rheinau direkt an der Rhenaniastraße. Der Bauschmuck entsteht durch den Wechsel von hellen und dunkelroten Backsteinen sowie durch senfgelben Putzflächen und durch kunstvoll versetztes Mauern.

  • Elektrizitätswerk Heidelberg

    Elektrizitätswerk Heidelberg

    Nachdem Werner von Siemens 1867 den Dynamo erfunden hatte, begann der Siegeszug der Elektrizität. 1878 war die elektrische Beleuchtung die Hauptattraktion der Weltausstellung in Paris. 1885 wurde in Berlin das erste Elektrizitätswerk Deutschlands eingeweiht. Im Anschluss an die 1891 in Frankfurt veranstaltete Internationale Elektrotechnische Ausstellung wurden in nur wenigen Jahren in zahlreichen deutschen Städten Elektrizitätswerke errichtet.

  • Elektrizitätswerk Mannheim Industriehafen

    Schriftzug am Vorbau des E-Werkes

    Stat. 16Der Schriftzug „Staedt. Elektrizitaetswerk Mannheim Industriehafen“ in goldfarbenen Jugendstillettern weist darauf hin: Hier begann in Mannheim im Jahr 1898 das Zeitalter der öffentlichen Stromversorgung und der Elektrizitätsindustrie in dieser Stadt. Von der ursprünglichen Anlage sind ein Hallenschiff und der später hinzugekommene Vorbau sowie das Pförtnerhaus erhalten.


    Zum Panorama P3
    Am Bonadieshafen, Tassis, Inselstraße 6, 550 m
    Die Fardelystraße zurück zur Kreuzung, dort links die Inselstraße weiter.
    Nach der Kurve um die BMW-Niederlassung in die Einfahrt von LKW-Tassis.
    Rechts geht es entlang des Zauns an der (geschossenen) Schranke vorbei,
    auf einem Pfad durch das Ufergrün zum Panorama.
    Ein wildromantischer Blick auf den Industriehafen!

  • Elektrizitätswerk Meckesheim

    Als Ende des 19. Jahrhunderts der Siegeszug der Elektrizität begann, wurden bald auch in kleineren Städten und Gemeinden Elektrizitätswerke errichtet. Ein architektonisches Kleinod ist die 1914 in Meckesheim erbaute Anlage. Und sie erzeugt bis heute Strom aus Wasserkraft.

  • Elektrizitätswerk Mosbach

    E-Werk als Burg

    Leuchtturm oder Burg? „Elektrizitätswerk“ steht in großen Fraktur-Lettern auf dem dunkelroten Sandsteinmauerwerk. Als das Werk 1900 gebaut wurde, führten vom Turm aus Freileitungen über den Fluss hinweg in die Mosbacher Innenstadt und haben zunächst Straßenlaternen bedient. Das Gebäude ist 1989/1990 mit einem modernen Anbau versehen worden und wird als Geschäftsstelle der Stadtwerke Mosbach benutzt.

  • Altes Gaswerk in Ludwigshafen Oggersheim

    Hauptfassade früher

    Oggersheim leistete sich 1909 ein eigenes Gaswerk, doch wird das Gebäude schon seit 1937 anderweitig genutzt. Dennoch ist das verbliebene Ensemble noch heute deutlich als ein industrielles Bauwerk aus dem frühen 20. Jahrhundert zuerkennen. Einige runde und Bogenfenster sind erhalten.

  • Ehemaliges Gaswerk / Stadtwerke Weinheim

    Werkgebäude von Osten

    Fotovoltaik kontrastiert mit schön sanierten Rundbögen. Das Gebäude führt zur Geschichte der Weinheimer Energieversorgung mit Gas am Ende des 19.Jahrhunderts. Die Mannheimer Straße hatte hier den Namen „Gaswerkskurve“. Der typische Gaskessel ist wie in Mannheim und Heidelberg schon Jahrzehnte verschwunden.

  • Städtische Gasanstalt in Speyer

    Eingang zum Verwaltungsbau

    Ein großer runder Gasbehälter, zwei stattliche Häuser und eine Reihe von Industriehallen, die sich um einen großen Platz gruppieren - diese Gebäude sind von der städtischen Gasanstalt erhalten. Sie werden z.T. noch heute zur Gasversorgung der Stadt genutzt. Die freistehende Villa am südlichen Eck der Anlage ist das ehemalige Verwaltungs- und Direktorenwohnhaus.

  • Ehem. Verwaltungsgebäude der Rheinelektra Mannheim

    ehemalige Rheinelektra, Fassade, Foto: FB 61 Norbert Gladrow

    Der bekannte Mannheimer Architekt Albert Friedrich Speer (1863-1947) lieferte die Entwürfe für diese imposante Dreiflügelanlage. Er übernahm auch die Bauleitung. Die Fassade wurde von dem Darmstädter Hochschullehrer und Architekten Friedrich Pützer (1871-1922) erarbeitet. Der Münchener Architekt Richard Berndl (1875-1955) und der ebenfalls dort ansässige Bildhauer Heinrich Waderé (1865-1950) schufen die Innenausstattung und den plastischen Schmuck.

  • Ehemaliges Verwaltungsgebäude der städtischen Wasser-, Gas- und Elektrizitätswerke Mannheim in K 7

    Auf einer dreieckigen Fläche in K 7, die in Mannheim ebenfalls als "Quadrat" bezeichnet wird, erstreckt sich eine Vierflügelanlage mit kleinem Innenhof sowie ein westlich angeschlossener langer Flügelbau mit insgesamt ca. 4000 qm Nutzfläche. Das mächtige dreigeschossige Hauptgebäude wird durch einen leicht vorspringenden gedrungenen fünfachsigen Turm charakterisiert. Im Erdgeschoss lag ursprünglich hinter den fünf großen Rundbogenfenstern ein Ausstellungsraum für Gas- und Stromverbrauchsgegenstände. Neben dem Risalit am Luisenring befindet sich der Hauptzugang, gekennzeichnet durch einen eingeschossigen Vorbau.

  • Transformatorenstation im Hemshof, Ludwigshafen

    Affenkopf als Bauschmuck

    Der niedrige rechteckige Backsteinbau mit Flachdach wirkt eher wie die Sommerküche eines Biergartens am Ende eines kleinen Parks an der Kreuzung Hartmann-Rohrlachstraße, wären da nicht die Warnschilder für Hochspannung auf den Metalltüren und die zugemauerten Fenster am rundem Vorbau.

  • Umspannwerk Schwetzingerstadt – Bürgerhaus „Trafohaus”

    Das Umspannwerk, Trafohaus genannt 2016 (Foto Ritter)

    Die gelb-rote Backsteinfassade mit den Rundbogenfenstern macht neugierig. Das „Trafohaus“ genannte „Bürgerhaus Schwetzinger Stadt“ war das erste Umspannwerk. Das benachbarte Zweite - im Stil der Neuen Sachlichkeit - wurde 1989 abgerissen, ein echtes Drama.

  • Ehemaliges Zentralumspannwerk in Ludwigshafen

    Treppenhaus und Eingang mit markanten gebogenen Fenstern

    Das repräsentative expressionistische Bauwerk diente Jahrzehnte lang der Elektrizitätsversorgung Ludwigshafens sowie der Stadtverwaltung. Hier waren die Schaltanlagen, eine große Kommandozentrale und die Verwaltung untergebracht. Jetzt wird es zu Wohnungen umgebaut. In dem Gebäudekomplex waren zwei Nutzungen vereint und architektonisch geschickt voneinander getrennt.

  • Umspannwerk Rheinau in Mannheim

    Stirnseite (Foto Ritter)

    Ziemlich weit außerhalb der Wohn- und Industriebebauung Mannheims steht dieser expressionistische Hallenbau aus den späten 1920er Jahren. Seine Zuordnung zur Elektrizitätswirtschaft ist wegen der umgebenden Umspannanlagen und Hochspannungsmasten nicht zu übersehen.

  • Kohlenkontor Weyhenmeyer – Verwaltungsgerichtshof in Mannheim

    Eingangsportal

    Der Verwaltungsgerichtshof steht an städtebaulich markanter Stelle, wirkt großzügig und doch etwas einschüchternd. Wie es eben sein soll. Doch das Gebäude wurde 1951/52 nicht für die Justiz gebaut, sondern für einen großen Kohlenhändler! Das Klinkerbauwerk mit seiner streng symmetrischen Form und den hervortretenden Seitenflügeln, einer breiten Freitreppe aus Travertin vor einem drei Stockwerke hohen, portalartig wirkenden Mitteleingang wurde ursprünglich als die Verwaltungszentrale des Kohlenkontors Weyhenmeyer errichtet.